Relais et Châteaux Hostellerie du Pas de l’Ours - Crans-Montana

Ein Refugium für die Teestunde - Für einen Tee steht alles still

Auf allen Breitengraden folgt die Pause am Nachmittag ihren eigenen Ritualen. Ein eingeschenkter Tee, ein sorgfältig angerichtetes Gebäck, ein mit Bedacht gedeckter Tisch. Diese einfachen Gesten erzählen davon, wie man empfängt, wie man sich kümmert, wie man innehält. In diesen zehn Häusern von Relais & Châteaux, darunter die Hostellerie du Pas de l’Ours in Crans-Montana, werden sie zu einem umfassenden Erlebnis – ganz im Sinne des Engagements der Vereinigung für die Bewahrung von Traditionen der Gastfreundschaft und lokaler Kulturen.

Relais & Châteaux Hostellerie du Pas de l’Ours - Crans-Montana - Schweiz

Ein Refugium für die Teestunde
In diesem Chalet, ganz in Holz gehalten und heimelig wie eine Berghütte, haben die Gäste die Wahl zwischen zwei Erlebnissen. «Le Goûter» verlängert den Nachmittag mit feiner Patisserie, samtiger heisser Schokolade und aussergewöhnlichen Teesorten. «Le Pétillant» verleiht denselben zarten Süssigkeiten ein Prickeln von Champagner. Zwei Arten, eine Pause zu geniessen – vor einem der weitesten Panoramen der Schweizer Alpen. Diese wohltuende kulinarische Reise stammt von Sterne-Küchenchef Franck Reynaud, dessen instinktive, vom Terroir geprägte Handschrift alpine Produkte und präzises Handwerk in den Mittelpunkt stellt. Das Erlebnis ist reinster Ausdruck Schweizer Gastfreundschaft – am schönsten nach einem Spaziergang entlang der Bisse du Ro und vor einem Gourmet-Dinner im L’Ours. Im Sommer wie im Winter ist dieses Zwischenspiel eine Einladung, Crans-Montana zu geniessen, eine der Destinationen, die am tiefsten in der alpinen Lebenskunst verwurzelt sind.

Relais & Châteaux Maison Pic - Valence - Frankreich

Haute Cuisine für das «4H»
Sonntags wird der Nachmittag im Restaurant von Anne-Sophie Pic in Valence zu einem gastronomischen Intermezzo. Benannt nach dem französischen «goûter» (dem Pendant zum Afternoon Tea für Kinder), vereint das «4H» süsse Köstlichkeiten, Patisserie, fruchtige Kreationen, Tellerdesserts und eine Auswahl an herzhaften Häppchen. Die mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Küchenchefin hat es gemeinsam mit ihrem Chefpâtissier Eric Verbauwhede und Cédric Barrère, dem Pâtissier des Restaurants, entwickelt und dabei die französische Teestunde neu gedacht. Es zeigt die Kreativität von Anne-Sophie Pic, ihr Gespür für unerwartete Kombinationen und ihren feinsinnigen Umgang mit aromatischen Zutaten. Kräuter, Blüten, Gewürze und pflanzliche Noten bilden das Herzstück dieser Kreationen. So bringt das «4H» auf den Punkt, worauf ihre ganze Küche beruht: auf der Suffusion. Aromen durchziehen die Produkte, verwandeln sie behutsam und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Texturen ergänzen einander, Aromen entfalten sich nach und nach, und jede Kreation lädt dazu ein, den Genuss in der gemütlichen Atmosphäre der Salons der Maison Pic auszukosten.

Relais & Châteaux Heritage Madrid Hotel - Madrid - Spanien

Eine Auswahl grosser Terroirs
Die «Tea Experience» des Heritage Hotel ist ein britisch inspiriertes Ritual, das zwischen 16.30 und 18.30 Uhr im Restaurant Haroma zelebriert wird. Finger Sandwiches, Scones, feine Patisserie: Alle typischen Codes sind vorhanden. Im Mittelpunkt steht jedoch der Tee, kuratiert von Tee-Sommelière Beatriz Parreño, einer Expertin für Herkünfte und Mischungen. Pu-Erh, Matcha, Rooibos, sortenreine Ernten: Jedes Blatt wird nach seinem eigenen Aromenprofil ausgewählt. Dieser exklusive Ansatz – den Tee auszuwählen, wie man es sonst mit dem Wein tut – ist in der Welt des Afternoon Tea eine echte Seltenheit. In einer Stadt, in der diese Tradition alles andere als selbstverständlich ist, hat das Heritage Hotel Madrid seine eigene Lesart der englischen Teezeremonie klar strukturiert. Auf Wunsch auch in einer Champagner-Variante. Der Tee ist hier nicht Begleitung, sondern Protagonist.

Relais et Châteaux Hostellerie du Pas de l’Ours - Crans-Montana (2)

Relais & Châteaux The Torridon - Achnasheen - Vereinigtes Königreich

Schottischer Afternoon Tea im Zeichen der Highlands
Vor einem betörenden Loch zeichnen sich die Highlands in dramatischen Silhouetten gegen den Horizont ab. In dieser spektakulären Kulisse steht das The Torridon, ein ehemaliges Jagdhaus aus dem 19. Jahrhundert. Im gediegenen Ambiente seines Restaurants 1887 beruft sich der Afternoon Tea auf die grossen Klassiker: kleine Sandwiches, Scones, grosszügig gekrönt von schottischem Clotted Cream und hausgemachter Konfitüre, sowie feine saisonale Patisserie. Den Takt gibt jedoch die Landschaft selbst vor und hebt das Erlebnis auf eine neue Ebene. Die einzigartige Torridon-Mischung wird eigens für das Haus von Camellia’s Tea House kreiert. Ein Glas Champagner – oder ein Glas Arcturus, der mit Highland-Botanicals destillierte Gin des Hauses – rundet den Nachmittag auf Wunsch ab. Dieses Ritual krönt einen Aufenthalt, bei dem die Landschaft zum allumfassenden Sinneserlebnis wird. Man stelle sich nur den Dampf vor, der nach einer Erkundung von Wester Ross aus der Teekanne aufsteigt – einer Region von überwältigender Schönheit und aussergewöhnlicher Biodiversität im wilden Nordwesten Schottlands.

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Relais & Châteaux Dyvig Badehotel - Nordborg - Dänemark

Reine Skandinavische Tradition
Auf der Insel Als, im beschaulichen Hafen von Dyvig Bro, lädt die Ostsee dazu ein, das Tempo zu drosseln und innezuhalten. Eingebettet in diese Postkartenlandschaft verwebt das Haus mit seinen 17 Zimmern und sechs Suiten den Nachmittag ganz selbstverständlich mit der skandinavischen Tradition von Kaffee und Gebäck. Der Moment wird hier nicht als formeller Afternoon Tea inszeniert, sondern als natürlicher Teil im Rhythmus eines Aufenthalts. Fastelavnsbolle (Brioche mit Cremefüllung) im Winter, jordbærtærte (Erdbeertarte) im Sommer oder die ikonische Brødtorte, ein dänischer Kuchen aus Roggenbrot, neu interpretiert in Zusammenarbeit mit der ältesten Confiserie Dänemarks: Jede süsse Kreation zeigt eine andere Facette des dänischen Dessertrepertoires. Der Rahmen ist Teil des Erlebnisses. Im Sommer entfaltet sich das Ritual in der Ocean Lounge, einer zum Wasser hin offenen Terrasse. In der übrigen Zeit des Jahres verlagert es sich in die Salons, begleitet von Tee oder Champagner.

Relais & Châteaux Weeshuis Gouda - Gouda - Niederlande

Verzauberte Nachmittagsstunden
In diesem ehemaligen Waisenhaus aus dem 16. Jahrhundert, das heute ein Designhotel beherbergt, wird der Afternoon Tea zur Inszenierung. Serviert in der Regentenkamer oder an der Coco Bar, behält er eine vertraute Struktur – Sandwiches, Scones, Patisserie und Tee –, um die Erwartungen der Gäste umso wirkungsvoller zu übertreffen. Der erste Bissen ist die Neuinterpretation eines klassischen Gemäldes, gefolgt von der Fassade des Hauses aus Gouda-Käse. Traditionelle Finger Sandwiches treffen auf eine Ochsenschwanzbouillon und anschliessend auf Hummus. Auf diesem wiederkehrenden Gerüst bauen saisonale Themen-Editionen auf, die sich mit den Jahreszeiten wandeln und von Mode oder Popkultur inspiriert sind. Die Teestunde wird hier zum kreativen Medium, bei dem das Gebäude, seine Geschichte und seine visuelle Sprache den Ausgangspunkt für ein sich stetig veränderndes Erlebnis bilden.

Relais & Châteaux Pieve Aldina - Radda in Chianti - Italien

La Merenda – ein Lebensgefühl
Jeden Nachmittag von 16.00 bis 17.00 Uhr lässt das Pieve Aldina eine der genussvollsten Traditionen Italiens aufleben: la merenda, den Nachmittagssnack. Den Hausgästen in der Enoteca serviert, führt diese tägliche Aufmerksamkeit die Gäste ganz selbstverständlich zusammen, wenn sie von einem Spaziergang durch die Weinberge oder einem Ausflug in die Dörfer des Chianti zurückkehren. Kreiert von Küchenchef Niccolò Pini, feiert sie saisonale Aromen mit einer Auswahl hausgemachter Patisserie: ikonische italienische Kuchen, saftige Pflaumenkuchen und Desserts aus regionalen Früchten. Im Sommer setzt sich das Ritual am Pool fort, wo grosszügige Scheiben frischer Wassermelone serviert werden. Der Afternoon Tea ist hier keine moderne Interpretation, sondern ein echter Moment des Lebens – getreu der Einfachheit und Geselligkeit, die das toskanische Leben prägen.

Relais & Châteaux Ceylon Tea Trails - Hatton - Sri Lanka

Vom Teefeld in die Tasse
Inmitten aktiver Teeplantagen, in ehemaligen Bungalows britischer Pflanzer hoch über den Hügeln des Bogawantalawa-Tals, lernen die Gäste alles über den Tee, um ihn umso mehr zu geniessen. Tagsüber führt der ansässige Teepflanzer Bernard Holsinger durch eine vollständige Immersion in der Teefabrik: eine private Degustation, das Erkennen von Aromenprofilen und die Erläuterung der verschiedenen Blattsorten sowie der Nuancen der Terroirs in der Höhe. Ein geführter Besuch der Teefabrik Dunkeld – einer der ältesten noch in Betrieb stehenden des Landes – vervollständigt das Erlebnis: jahrhundertealte Maschinen, das Welken und Rollen der Blätter und die Geschichte des Ceylon-Tees seit 1867, als die ersten kommerziellen Plantagen entstanden. Am Nachmittag erwartet die Gäste eine Teestunde, die einem überlieferten Ritual folgt – Scones, Sandwiches und Patisserie –, durch ihre Kulisse jedoch vollkommen verwandelt wird. Ceylon Tea Trails bietet ein Erlebnis, das sich anderswo kaum wiederholen lässt: einen durchgehenden Faden zwischen der Erkundung der Landschaft, dem Pflücken der Blätter und dem Genuss aus der Tasse.

Relais & Châteaux Riad Fès - Fès - Marokko

Was der Tee über Gastfreundschaft erzählt
In der Bar Gayza geben das Plätschern der Brunnen und der Duft der Orangenbäume im Innenhof den Ton an für eine Afternoon-Tea-Karte, die ab 16.00 Uhr genussvolle, im marokkanischen Terroir verwurzelte Aromen präsentiert. Wer darin allerdings nur einen Service zu fester Stunde sieht, verkennt das Wesentliche: In Marokko ist der Minztee an keine Uhrzeit gebunden. Den ganzen Tag über wird er eingeschenkt, aus der Höhe, damit er Luft bekommt und sich der Zucker löst. Ihn zu teilen ist eine Geste des Willkommens. Tee anzubieten gehört zu den Grundpfeilern der maghrebinischen Gastfreundschaft. In diesem Riad in der Medina von Fès, zwischen Zellige-Mosaiken, kunstvoll geschnitzten Maschrabiyya-Gittern und sanft beleuchteten Innenhöfen, entfaltet sich das Erlebnis in einer Architektur, die für die stille Erholung geschaffen wurde. Die Teekarte ist dabei nur Nebensache. Was dieses Riad zu dieser Stunde vor allem schenkt, ist ein besonderer Geschmack von Willkommen.

Relais & Châteaux Auberge Saint-Antoine - Québec - Kanada

Ein Ritual, zwei Geschichten
Jeden Samstag und Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr serviert die Artefact Bar der Auberge Saint-Antoine einen Afternoon Tea, der lokale Einflüsse – Kräuteraufgüsse aus Québec und regionale Produkte – mit einem deutlich britischen Akzent verbindet. Den Ausschlag gibt hier jedoch der Ort selbst. Erbaut auf einer der bedeutendsten archäologischen Fundstätten im Alten Hafen von Québec, zeigt das Hotel im ganzen Haus – auch in seinen Restaurantbereichen – Fundstücke aus mehreren Jahrhunderten Geschichte. So entfaltet sich dieses historische Ritual in einer Umgebung, in der französische und britische Prägungen zusammenkommen, im Herzen einer von beiden Kulturen geprägten Region. Ohne das Format der Teestunde neu erfinden zu wollen, verleiht ihr das Haus einen anderen Klang: den eines Dialogs zwischen europäischen Traditionen und der Identität Québecs – an einem Ort, an dem jedes Objekt von der Vergangenheit erzählt.

Comunicati stampa in collaborazione con cChic News e cChic Magazine


Comunicati stampa Gastronomia

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