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Schlösser und Burgen gehören zu den meistbesuchten Reisezielen Deutschlands und somit auch zu den meistfotografierten. Doch welches historische Gebäude landet am häufigsten als Motiv auf der Kamera oder dem Smartphone? Die Foto-Plattform Popsa hat Millionen Kundenfotos aus dem Jahr 2025 ausgewertet und ein überraschend klares Ranking erstellt: Neuschwanstein führt unangefochten. Doch dahinter zeigt die Auswertung, dass es nicht immer die bekanntesten Namen sind, die am häufigsten fotografiert werden.

Urlaubserinnerungen als Datenbasis

Für die Auswertung analysierte Popsa mit einem datenwissenschaftlichen Ansatz Millionen Kundenfotos aus dem Jahr 2025. Mithilfe von Standortmetadaten identifizierte das Datenteam Aufnahmen, die an deutschen Schlössern und Burgen entstanden sind, und ordnete die Orte nach ihrer Gesamtfotoanzahl. Für die Vergleichbarkeit erhielt jedes Bauwerk einen normierten Foto-Index auf einer Skala von 0 bis 100. Das Ranking zeigt damit nicht, welche Anlage die höchsten Besucherzahlen hat, sondern wo Reisende tatsächlich zur Kamera greifen..

Platz 1: Schloss Neuschwanstein, Bayern (Foto-Index 100)

Kein Ergebnis in diesem Ranking ist weniger überraschend als dieses: Neuschwanstein führt mit maximalem Abstand. Das Schloss, das König Ludwig II. ab 1869 als privaten Rückzugsort errichten ließ und das er selbst nie vollendet sah, ist heute das meistbesuchte Schloss Deutschlands – mit rund 1,3 Millionen Gästen jährlich. Die Lage auf einem Felssporn über dem Alpsee und die nächtliche Beleuchtung machen es zu einem Fotomotiv, das kaum übertroffen werden kann.

Was viele nicht wissen: Das Schloss diente Walt Disney als Vorlage für das Dornröschen-Schloss und ist damit eines der am häufigsten reproduzierten Gebäude der Welt. Das beste Panoramafoto entsteht vom Marienbrücke-Aussichtspunkt – rund 20 Gehminuten vom Schloss entfernt.

Platz 2: Heidelberger Schloss, Baden-Württemberg (Foto-Index 67)

Deutschlands größte Schlossruine und eines der bedeutendsten Renaissance-Bauwerke nördlich der Alpen belegt Platz zwei. Das Heidelberger Schloss überblickt die Altstadt und den Neckar aus einer Höhe von rund 80 Metern. Die Kombination aus rötlichem Sandstein, dem historischen Fass im Keller – mit einem Fassungsvermögen von 221.726 Litern eines der größten Weinfässer der Welt – und dem Blick auf die Karl-Theodor-Brücke macht es zu einem der vielseitigsten Fotomotive Deutschlands.

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Platz 3: Kaiserburg Nürnberg, Bayern (Foto-Index 41)

Die Kaiserburg thront über der Nürnberger Altstadt und war über Jahrhunderte das bedeutendste Symbol der mittelalterlichen Kaisermacht im Heiligen Römischen Reich. Von 1050 bis 1571 residierten hier nahezu alle deutschen Könige und Kaiser. Der Sinwellturm bietet einen der besten Panoramablicke auf die Altstadt und ist ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen und Fotografen gleichermaßen.

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Die Überraschung im Ranking: Burg Eltz

Neben den bekannten Publikumsmagneten fällt vor allem ein Name auf: Burg Eltz (Platz 9, Foto-Index: 15). Die mittelalterliche Höhenburg im Elztal bei Cochem liegt abseits der großen Touristenströme, es gibt keine Autobahnanbindung und keinen Ort in unmittelbarer Nähe. Und trotzdem: Burg Eltz hat sich in den sozialen Medien zu einem der meistgeteilten Burgenfotos Deutschlands entwickelt. Der Grund ist die Lage: Von drei Seiten von einem Bach umgeben, scheinbar aus dem Wald herausgewachsen, im Besitz derselben Familie seit über 800 Jahren. Ein Motiv, das kaum inszeniert werden muss.

Weiteres aus dem Ranking

Das Schweriner Schloss (Platz 4, Foto-Index: 31) ist das einzige Parlamentsgebäude Deutschlands auf einer Insel – und das einzige Schloss im Ranking, das heute als aktiver Sitz eines Landtags genutzt wird.

Die Wartburg in Thüringen (Platz 6, Foto-Index: 23) ist UNESCO-Welterbe und bekannt als der Ort, an dem Martin Luther 1521 das Neue Testament ins Deutsche übersetzte. Sie gilt als eine der bedeutendsten Burgen Deutschlands und liegt im Ranking direkt hinter der Reichsburg Cochem an der Mosel.

Schloss Wernigerode im Harz (Platz 10, Foto-Index: 14) schließt das Ranking ab. Das sogenannte „bunte Schloss“ am Südrand des Harzes wird wegen seiner farbenfrohen Fassade und der Märchenatmosphäre auch als kleines Neuschwanstein des Nordens bezeichnet.

Von der Burg zum Fotobuch

Wer nach einem Schlossbesuch Dutzende Fotos auf dem Handy hat – Fassadendetails, Panoramen, spontane Momente – kann diese direkt in der Popsa App zu einem persönlichen Reise-Fotobuch zusammenstellen. Die KI der App wählt automatisch die besten Aufnahmen aus und erstellt ein druckfertiges Layout: ohne Designkenntnisse, direkt vom Smartphone, ab 24 Euro.

Die erforderliche Popsa App ist kostenlos für iOS und Android erhältlich. Weitere Informationen unter www.popsa.com/de-de

Über Popsa

Popsa ist eine Londoner Memory Curation Platform, die 2016 von Liam Houghton (CEO) und Tom Cohen (CTO) mit dem Ziel gegründet wurde, das Drucken und Aufbewahren von Erinnerungen für jeden zugänglich zu machen – unabhängig von technischen Fähigkeiten oder Designerfahrung. Die App nutzt künstliche Intelligenz, um Smartphone-Fotos in wenigen Minuten in hochwertige Fotoprodukte zu verwandeln: darunter Fotobücher, Fotokalender, Bilderboxen und Fotodrucke.

Heute vertrauen mehr als 10 Millionen Kunden in über 50 Ländern auf Popsa. Über 390 Millionen Fotos wurden bisher gedruckt. Auf Trustpilot ist das Unternehmen mit über 124.000 Bewertungen als „Hervorragend" eingestuft. Popsa ist verfügbar für iOS und Android sowie unter www.popsa.com/de-de.

Bild : Felix - Sebastian Frederik Jacobsen - Sabine Freiberger - Unsplash

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