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Bahrami Immobilien

Der Hamburger Immobilienmarkt hat sich nach den starken Verwerfungen der vergangenen Jahre beruhigt. Die Immobilienexpertin Sepideh Bahrami von Bahrami Immobilien beobachtet jedoch weiterhin deutliche Unterschiede zwischen guten und schwächeren Immobilien. Für Eigentümer wird die Preisfindung anspruchsvoller. Finanzierung, energetischer Zustand und belastbare Unterlagen beeinflussen heute stärker, wie Käufer entscheiden und welchen Preis eine Immobilie tatsächlich am Markt erzielen kann. Bahramis Antwort darauf: gründliche Vorbereitung und eine schnelle Umsetzung, noch bevor eine Immobilie öffentlich angeboten wird.

Warum manche Eigentümer weniger Wohnfläche besitzen, als sie glauben, weshalb schlechte Energieklassen die Finanzierung erschweren können, warum ein zu hoher Startpreis den Verkauf ausbremst und weshalb die falsche Maklerwahl am Ende viel Geld kostet, zeigt sie an Beispielen aus ihrer Praxis.

Stabilisierung statt Rückkehr zur Niedrigzinszeit

Bahrami sieht den Hamburger Markt in einer Phase der Stabilisierung. Die Zeit sehr niedriger Zinsen und außergewöhnlich hoher Preise sei vorbei. Käufer haben sich zwar an das aktuelle Zinsniveau gewöhnt, die gestiegenen Finanzierungskosten dämpfen die Nachfrage aber spürbar. Gleichzeitig beobachtet Bahrami leichte Preissteigerungen bei guten Lagen und guten Immobilien.

„Ich erlebe den Immobilienmarkt heute etwas stabiler als noch vor zwei, drei Jahren.“

Aktuelle Zahlen bestätigen dieses Bild. Laut ImmoScout24 WohnBarometer blieb der Kaufmarkt im dritten Quartal 2026 insgesamt preisstabil. Bei Bauzinsen von rund 4,3 Prozent ging die Nachfrage in den Metropolen jedoch um 9 Prozent zurück. In Hamburg gaben die Angebotspreise für Bestandswohnungen gegenüber dem Vorquartal um 1,5 Prozent nach. Für Eigentümer heißt das: Wer heute zu hoch einsteigt, trifft auf weniger Käufer als noch vor wenigen Monaten.

Entscheidend bleiben Lage, Zustand und Immobilienart. Hamburg ist kein einheitlicher Markt. Stadtteile, Mikrolagen und Objektqualitäten führen zu unterschiedlichen Preisniveaus. Allgemeine Durchschnittswerte sind für einzelne Verkaufsentscheidungen deshalb nur eingeschränkt aussagekräftig.

Besonders schwierig wird die Preisfindung, wenn sich Eigentümer an vergangenen Höchstständen oder überhöhten Bewertungen orientieren. Angebotspreise aus einer anderen Marktphase können die Vermarktung deutlich verlängern. Bahrami sieht deshalb eine zentrale Aufgabe darin, Erwartungen mit der heutigen Finanzierungssituation und der tatsächlichen Nachfrage abzugleichen.

Energieausweis wird zum Teil der Preisfrage

Die höheren Zinsen haben vor allem die Rechnung auf Käuferseite verändert. Der Kaufpreis allein entscheidet nicht mehr. Käufer kalkulieren Zins, Tilgung und laufende Belastungen gemeinsam, und zunehmend auch die Folgekosten nach dem Kauf.

„Käufer rechnen heute sehr genau: Was kostet die Immobilie und welche energetischen Sanierungen kommen auf mich zu?“

Auch die Banken prüfen konservativer. Aus ihrer Zusammenarbeit mit Finanzierungsberatern weiß Bahrami, dass einzelne Institute Finanzierungen bei schlechten Energieklassen nicht immer gerne begleiten.

„Heute zählt nicht mehr nur die Lage. Käufer schauen genauso auf die Energieeffizienz und darauf, welche Investitionen in den nächsten Jahren auf sie zukommen.“

Gerade bei älteren Immobilien wird das relevant. Ein vermeintlich attraktiver Kaufpreis verliert an Wirkung, wenn anschließend hohe Sanierungskosten anstehen. Wer verkaufen möchte, sollte deshalb nicht nur den aktuellen Zustand beschreiben, sondern auch absehbare Maßnahmen und deren Kosten.

Hier setzt Bahrami früh an und handelt schnell: Über ihr Netzwerk aus Handwerkern und Kooperationspartnern holt sie konkrete Angebote ein, etwa für Dacharbeiten, Photovoltaik, energetische Sanierungen oder eine neue Heizung. Das ersetzt keine individuelle Prüfung durch Fachleute oder Finanzierer. Es macht die Preisbildung aber nachvollziehbar und gibt Käufern eine klare Entscheidungsgrundlage statt einer pauschalen Schätzung.

Unterlagen können den Wert einer Immobilie beeinflussen

Neben Energiefragen spielen laut Bahrami auch die Unterlagen eine wichtige Rolle. Wohnflächenberechnungen, Baugenehmigungen und die rechtliche Einordnung ausgebauter Flächen können für Finanzierung und Bewertung relevant sein.

„Aktuell betreue ich zwei Häuser, bei denen die Eigentümer von deutlich weniger Wohnfläche ausgegangen sind. Darauf habe ich sie frühzeitig hingewiesen.“

In beiden Fällen wurde das Dachgeschoss genutzt, war jedoch nicht als Wohnfläche dokumentiert. Bahramis sorgfältige Prüfung ergab, dass die Flächen als Wohnfläche angesetzt werden konnten. Die zusätzlichen 35 Quadratmeter steigerten den Immobilienwert bei marktüblichem Quadratmeterpreis um mehr als 112.000 Euro.

Solche Fälle bleiben oft unbemerkt. Eigentümern kann dadurch erhebliches Wertpotenzial entgehen. Umgekehrt ist wohnlich genutzte Fläche nicht automatisch als Wohnfläche anerkannt. Ob ein ausgebautes Dachgeschoss oder ein Keller angerechnet werden kann, hängt auch von den baurechtlichen Voraussetzungen ab. Gute Fotos können viele machen. Die fachliche Prüfung solcher Flächen erfordert jedoch Expertenwissen.

Für Verkäufer heißt das: Eine Immobilie kann im Alltag größer wirken, als sie in den maßgeblichen Unterlagen ausgewiesen ist. Vor der Vermarktung sollten die Angaben deshalb geprüft werden. So lassen sich spätere Rückfragen reduzieren und Überraschungen bei Käufern oder Banken vermeiden.

Die Immobilienexpertin verbindet diese Prüfung mit ihrer Beratung vor dem Verkaufsstart. Ziel ist es, mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und anzugehen, statt erst während der laufenden Vermarktung darauf reagieren zu müssen und wertvolle Zeit zu verlieren.

Zu hohe Preise können die Vermarktung erschweren

Besonders kritisch bewertet Bahrami eine Strategie, bei der eine Immobilie zunächst deutlich über dem erwartbaren Marktwert angeboten wird. Eigentümer hoffen dabei häufig auf Verhandlungsspielraum. Manche Makler setzen den Angebotspreis zudem bewusst zu hoch an, um den Vermarktungsauftrag zu erhalten, und reduzieren ihn später Schritt für Schritt. Aus Bahramis Sicht kann dieser Ansatz für Eigentümer jedoch nach hinten losgehen.

„Wer marktgerecht und nachfrageorientiert einpreist, startet erfolgreich in den Verkauf, hält die Vermarktungszeit kurz und erzielt am Ende den besten Preis.“

Ein Beispiel aus dem Gespräch verdeutlicht die Logik. Wird eine Immobilie mit 625.000 Euro angeboten, obwohl 540.000 Euro marktgerecht erscheinen, kann eine spätere Reduzierung auf 540.000 Euro einen anderen Eindruck erzeugen. Interessenten sehen dann nicht nur den aktuellen Preis. Sie sehen auch die vorherigen Reduzierungen und können daraus weiteren Verhandlungsspielraum ableiten.

Zudem bleibt eine Immobilie bei längerer Vermarktung sichtbar. Wiederholte Preisänderungen können bei Interessenten Fragen auslösen. Warum wurde der Preis gesenkt? Gibt es einen technischen Mangel? Besteht Verkaufsdruck? Solche Fragen müssen nicht gerechtfertigt sein, können aber die Wahrnehmung beeinflussen.

Bahrami setzt deshalb auf eine Vermarktungsstrategie, die den Preis von Anfang an an den Marktbedingungen ausrichtet. Eine belastbare Bewertung bildet dabei die Grundlage. Dazu gehören aus ihrer Sicht auch Zustand, Unterlagen, Lage und absehbare Investitionen.

Was Eigentümer vor dem Verkauf prüfen sollten

„Ein Verkauf zum bestmöglichen Preis beginnt immer mit einer klaren Strategie.“

Dieser Satz beschreibt auch Bahramis Verständnis der Vermarktung. Der Angebotspreis soll nicht isoliert betrachtet werden. Er muss zur Immobilie, zur Zielgruppe und zur Finanzierungssituation passen.

Bahrami sieht darin einen Kern ihrer Begleitung. Sie möchte Eigentümer nicht erst bei der Veröffentlichung eines Inserats unterstützen. Die Vorbereitung beginnt bereits vorher. Dazu gehört auch, Erwartungen an den möglichen Verkaufspreis früh und offen zu besprechen. Gerade bei komplexen Objekten vermeidet diese Vorbereitung spätere Verzögerungen im Verkaufsprozess.

Die wichtigsten Prüfpunkte vor Vermarktungsstart:

  • Realistische Marktwertanalyse, nicht basierend auf Portal-Durchschnittswerten
  • Vollständige Unterlagen: Energieausweis, Grundbuchauszug, Flurkarte, Wohnflächenberechnung
  • Energetischen Zustand konkretisieren, mit Kostenvoranschlägen von Handwerkern
  • Zielgruppe definieren und Vermarktungskanal wählen
  • Finanzierungslage klären: Vorfälligkeitszinsen, Grundschuldlöschung, notarielle Genehmigungen

Schnell, erreichbar, gut vorbereitet: So arbeitet Bahrami Immobilien

Bei Bahrami Immobilien erhalten Eigentümer bereits vor der Beauftragung eine fundierte Marktwertanalyse und eine erste Prüfung der Wohnflächenberechnung. Mit der Beauftragung beginnt anschließend die konkrete Vermarktungsvorbereitung: Bei Bedarf werden Wohnflächenangaben korrigiert und Kostenvoranschläge von Handwerkern aus dem bestehenden Netzwerk eingeholt. Parallel entstehen die professionellen Immobilienfotos und das Exposé. So ist die Vermarktung innerhalb weniger Tage fundiert vorbereitet.

Statt die Schritte nacheinander abzuarbeiten, greifen sie ineinander. Das Ergebnis: Wenn die Immobilie sichtbar wird, ist alles vorbereitet. Käufer und Banken bekommen von Anfang an vollständige Unterlagen und belastbare Zahlen.

Der Zeitfaktor spielt dabei eine entscheidende Rolle. Schlecht vorbereitete Immobilien hängen oft mehrere Monate auf dem Markt, während für Eigentümer laufende Kosten wie Kreditraten, Nebenkosten oder Leerstand weiterlaufen. Eine strategische Vorbereitung verkürzt diese Zeit häufig um mehrere Wochen bis Monate. Das spart nicht nur Geld, sondern reduziert auch die emotionale Belastung des Verkaufsprozesses erheblich.

Zur Schnelligkeit gehört für Bahrami auch etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte: Erreichbarkeit. In Gesprächen mit Eigentümern erlebt sie immer wieder, wie frustriert viele nach schlechten Erfahrungen mit Maklern sind. Erst gab es große Versprechungen, danach tagelang keine Rückmeldung. Das betrifft nach ihrer Erfahrung nicht nur kleine Anbieter, sondern auch größere Immobilienbüros, bei denen man eigentlich erwarten würde, dass sie das mühelos leisten. In der Praxis sieht das häufig anders aus. Bei Bahrami Immobilien haben Eigentümer eine feste Ansprechpartnerin, die erreichbar ist und sich zurückmeldet. Genau dafür steht auch ihr Leitsatz: persönlich, nah und ehrlich.

Fazit: Warum professionelle Vorbereitung entscheidend ist

Der Hamburger Immobilienmarkt verzeiht heute weniger Fehler als noch vor wenigen Jahren. Eigentümer, die strukturiert vorgehen, realistisch einpreisen und vollständige Unterlagen vorlegen, verkaufen schneller und erfolgreicher. Vor allem ersparen sie sich zermürbende Monate auf dem Markt, schrittweise Preissenkungen und unnötige Kosten.

Genau dabei begleitet Bahrami Immobilien Hamburger Eigentümer: mit ehrlicher Beratung, gründlicher Vorbereitung, schneller Umsetzung und verlässlicher Erreichbarkeit. So wird der Verkauf zur Strategie, statt zum Hoffnungsspiel.

Wer in den kommenden Monaten verkaufen möchte, sollte deshalb nicht mit dem Inserat beginnen, sondern mit einer realistischen Einschätzung. In einem kostenfreien Beratungsgespräch erfahren Eigentümer, welchen Wert ihre Immobilie heute tatsächlich hat und wie ein strukturierter Verkauf aussieht.

Bild : Nolen Alexander Kunert - Marketing & Vertrieb - Michael Baron / michaelbaron.de

Communiqués de presse en partenariat avec cChic News et cChic Magazine


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