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Seit dem 1. Oktober ergänzt der «Professional Bachelor» Schweizer HF-Abschlüsse und eidgenössische Fachausweise. Der neue Titelzusatz macht einen besonderen Bildungsweg der Schweiz international verständlicher: die Verbindung von fundiertem Fachwissen und konsequenter Praxisorientierung. Damit erhalten die Kompetenzen von Schweizer Fach- und Führungskräften auch über die Landesgrenzen hinaus mehr Sichtbarkeit.

Bisher war die Stärke der HF-Abschluss im internationalen Rahmen nicht immer einfach zu vermitteln. Begriffe wie «Höhere Fachschule», «eidgenössischer Fachausweis» oder «dipl. Betriebswirtschafter HF» sind fest im Schweizer Bildungssystem verankert, ausserhalb der Landesgrenzen jedoch wenig bekannt.

Seit dem 1. Oktober 2026 schafft der neue Titelzusatz «Professional Bachelor» hier mehr Verständlichkeit. Absolventinnen und Absolventen von Höheren Fachschulen sowie eidgenössischen Berufsprüfungen mit Fachausweis dürfen ihn zusammen mit ihrem geschützten Titel führen. Damit erhält die höhere Berufsbildung eine Bezeichnung, die auch in einem internationalen Umfeld leichter eingeordnet werden kann.

Ein Schweizer Bildungsweg erhält eine internationale Sprache

Für die HSO Wirtschafts- und Informatikschule liegt die Bedeutung der Neuerung deshalb weniger in einem neuen Titel als in der besseren Sichtbarkeit eines bewährten Bildungsmodells.

«Der Professional Bachelor macht etwas sichtbar, das längst Teil der Schweizer Bildungsrealität ist: Eine anspruchsvolle Karriere muss nicht zwingend über einen rein akademischen Bildungsweg führen. Die Stärke unseres Systems liegt gerade darin, dass Menschen sich aus der Berufspraxis heraus bis in anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen entwickeln können. Mit dem neuen Titel bekommt dieser Weg nun eine Bezeichnung, die auch über die Landesgrenzen hinaus verstanden wird», sagt Hannah Felber, Gesamtschulleiterin bei der HSO.

Damit wird aus einer typisch schweizerischen Bildungsbezeichnung eine international anschlussfähigere Qualifikation. Das ist insbesondere für Berufsleute relevant, die für internationale Unternehmen tätig sind, sich im Ausland bewerben oder mit Arbeitgebern und Geschäftspartnern ausserhalb der Schweiz zusammenarbeiten.

Der Professional Bachelor ist dabei kein akademischer Bachelorabschluss und verändert weder die Art des Abschlusses noch automatisch die Zulassung zu Hochschulstudiengängen. Vielmehr ergänzt er den bestehenden, geschützten Schweizer Titel und macht dessen Einordnung auf Tertiärstufe sichtbarer.

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Theorie und Berufspraxis als Schweizer Erfolgsmodell

Gerade die Höheren Fachschulen stehen exemplarisch für diesen Bildungsweg. Ihre Studiengänge sind konsequent auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet und qualifizieren Berufsleute dafür, selbständig Fach- und Führungsverantwortung zu übernehmen.

Für die Schweizer Wirtschaft ist diese Verbindung zentral: Unternehmen benötigen nicht nur akademisch ausgebildete Fachkräfte, sondern ebenso Mitarbeitende, die vertieftes Fachwissen mit umfassender Berufserfahrung verbinden und dieses unmittelbar in der Praxis einsetzen können.

«International wird Bildung häufig sehr stark über Bachelor- und Masterbezeichnungen gelesen. Das Schweizer System funktioniert differenzierter. Der Professional Bachelor hilft uns, diese Besonderheit zu erklären, ohne sie aufzugeben. Wir übersetzen damit gewissermassen eine Stärke unseres Bildungssystems in eine international verständliche Sprache», sagt Hannah Felber.

HSO setzte bereits früh auf internationale Einordnung

Für die HSO ist die internationale Verständlichkeit von Bildungsabschlüssen seit Jahren ein Thema. Als Marktführerin im Bildungsgang «dipl. Betriebswirtschafter HF» beschäftigt sie sich intensiv mit der Frage, wie praxisorientierte Schweizer Abschlüsse auch international verständlich und nachvollziehbar dargestellt werden können.

Dazu trägt auch die Akkreditierung durch die US-amerikanische ACBSP bei. Absolventinnen und Absolventen profitieren damit bereits von einer zusätzlichen internationalen Einordnung ihres Bildungswegs. Der gesetzlich verankerte «Professional Bachelor» schafft nun schweizweit eine gemeinsame Grundlage für die Sichtbarkeit der höheren Berufsbildung.

Auch bisherige Absolventinnen und Absolventen profitieren

Die Neuerung gilt nicht nur für künftige Studierende. Auch Personen, die ihren HF-Abschluss oder eidgenössischen Fachausweis vor dem 1. Oktober 2026 erworben haben, dürfen den entsprechenden Titelzusatz seit dem Inkrafttreten verwenden.

Der «Professional Bachelor» wird dabei gemeinsam mit dem geschützten Titel geführt – beispielsweise «dipl. Betriebswirtschafterin HF, Professional Bachelor». In der vereinfachten englischen Übersetzung wird daraus «Professional Bachelor in Business Administration».

Damit profitieren auch Tausende bereits ausgebildete Schweizer Fach- und Führungskräfte von der neuen internationalen Lesbarkeit ihrer Qualifikation.

Über die HSO

Die HSO Wirtschafts- und Informatikschule ist eine der führenden privaten Bildungsinstitutionen der Schweiz. Mit über 42 Lehrgängen an 10 Standorten in der Deutschschweiz und einem Online Campus bildet sie jährlich rund 5'000 Studierende aus. Die HSO qualifiziert zudem schweizweit die meisten Betriebswirtschafter:innen HF. Sie bildet Führungskräfte von Morgen aus mit Dozierenden aus der Praxis, die echtes Business-Know-how mit Herzblut vermitteln. www.hso.ch

Bild : Silvan-Pawli

Communiqués de presse en partenariat avec cChic News et cChic Magazine


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