Electra Switzerland Drei Jahre in der Schweiz - Über 140 Schnellladepunkte für ein flächendeckendes Netz
Electra feiert drei Jahre in der Schweiz. Aus dem ersten Standort in Collombey VS ist in dieser Zeit ein Netz von fast 30 Schnellladestandorten mit rund 140 Ladepunkten entstanden, gebaut nach einem klaren Prinzip: Laden dort, wo Menschen ohnehin unterwegs sind. Die Strategie, urbane Räume mit den wichtigen Verkehrsachsen zu verbinden und über Roaming das eigene Netz zu ergänzen, geht auf. Besonders dicht ist das Netz in Zürich, Bern, der Genferseeregion und im Wallis.
Die Standortwahl folgt dem Tagesablauf statt der Autobahnkarte. An Orten mit Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeiten wie dem Opernhaus Zürich, Shoppi Tivoli, der BERNEXPO, dem Shopping Silberturm St. Gallen, oder der Raststätte My Stop wird aus der Ladepause eine Erledigung. Dazu kommen rein städtische Lagen wie der Escher-Wyss-Platz, wo Schnellladen bisher kaum verfügbar war. Im Falle, dass keine Ladestation von Electra in der direkten Umgebung ist, erhalten Nutzerinnen und Nutzer der Electra-App über die eMSP-Funktion zusätzlich Zugang zu mehr als 15'000 Ladepunkten anderer Netze in der Schweiz. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kilchberg hat Electra zwei Ladesäulen errichtet, um die Elektromobilität am linken Zürichseeufer zu fördern und den Nutzerinnen und Nutzern bis fast nach Hause zu bringen.
Die Nutzung wächst schnell
Die im Schweizer Electra-Netz geladene Energie hat sich von 2024 bis 2026 verdreifacht. Die Entwicklung deckt sich mit dem Markt: Im ersten Halbjahr 2026 wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 27'889 rein elektrische Personenwagen neu immatrikuliert, 20,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil reiner Elektroautos am Neuwagenmarkt liegt damit bei 23,9 Prozent (Quelle: auto-schweiz).
«In den bisherigen drei Jahren haben wir gelernt, worauf es Schweizer Fahrerinnen und Fahrern wirklich ankommt: dass die Station funktioniert, dass das Bezahlen keine Hürde ist und dass der Preis stimmt. Unsere ElectraLine zeigt den aktuellen Preis während des Ladevorgangs immer an, bezahlt wird per App, Kreditkarte oder Ladekarte ohne Konto. Mit dem Abo laden Kundinnen und Kunden für CHF 0.44 pro kWh, dem tiefsten Preis im Schweizer Schnellladenetz», sagt Alessandro Inderbitzin, General Manager Alpine und CZ bei Electra.
Die ElectraLine ist eine von Electra entwickelte, vernetzte Ladestation für Elektrofahrzeuge, die Technologie und Design vereint und mit Sitzgelegenheiten, interaktiven Displays, Lautsprecher-Feedback, Sicherheitskameras sowie spielerischen Elementen ein neuartiges Ladeerlebnis bietet. Sie gibt die Möglichkeit zum Ausruhen und zum Verweilen während eines Ladevorganges.
Immer interessanter für professionelle Flotten
Mit jedem neuen Standort wächst die Relevanz für Vielfahrende. Taxiunternehmen, VTC-Anbieter und Geschäftsflotten planen das Electra-Netz zunehmend fest in ihren Betrieb ein, weil sich kurze Ladepausen an zentralen Lagen ohne Umweg in den Arbeitstag einfügen. Partnerschaften wie jene mit Bolt und Uber zeigen, wohin die Entwicklung geht.
Ausblick 2027: dichter, nicht nur grösser
Nach drei Jahren Aufbau geht Electra in der Schweiz in die nächste Wachstumsphase. 2027 soll sich die Grösse des Netzes verdoppeln. Der Ansatz bleibt derselbe: das Netz dort verdichten, wo der Alltag stattfindet, und die Ballungsräume Zürich, Bern, Genferseeregion und Wallis mit den wichtigen Verkehrsachsen verbinden. Dazu kommen neue Märkte: Luzern, Zug, Basel, Genf und das Tessin. Parallel baut Electra im Auftrag des Bundesamts für Strassen (ASTRA) elf Schnellladestationen entlang der Schweizer Autobahnen.
Laut aktuellen Statistiken des Schweizer Bundes wohnten 2024 2,5 Millionen Haushalte zur Miete. Viele davon haben zuhause keine eigene Lademöglichkeit. Verbreitet ist trotzdem die Annahme, ein Elektroauto lasse sich nur mit eigener Wallbox sinnvoll nutzen. Öffentliches Schnellladen entkräftet dieses Argument: Wer unterwegs in wenigen Minuten nachladen kann und ein dichtes Netz an Standorten vorfindet, braucht keinen eigenen Parkplatz mit Stromanschluss. Electra richtet ihr Angebot bewusst auf diese Nutzergruppe aus, mit Stationen, die zuverlässig funktionieren, und einem Ladevorgang, der ohne Vorwissen gelingt.
«Wer heute auf ein Elektroauto umsteigt, entscheidet sich auch für ein Ladenetz. Unser Anspruch ist, dass diese Entscheidung in der Schweiz keine Kompromisse mehr verlangt, ob mit oder ohne Lademöglichkeit zuhause», so Inderbitzin.
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