Mit dem Schulkomplex Hypatie in Montpellier haben die beiden verantwortlichen Architekturbüros TLA und Studio Jaouen einen Bildungsbau realisiert, der Licht, Schutz und pädagogische Offenheit präzise zusammenführt. Der Neubau für Kindergarten- und Primarschulkinder setzt auf helle Lernräume, transparente Blickbezüge, gemeinsame Aussenbereiche und eine ruhige, klar gegliederte Architektur. Die eingesetzten Griesser Fassadenmarkisen Solozip® und Soloscreen® sind dabei mehr als ein technisches Detail: Sie regulieren den Tageslichteinfall, reduzieren Blendung und solare Wärmeeinträge und schaffen genau dort Komfort, wo Kinder lernen, spielen und sich konzentrieren. So wird Sonnenschutz zu einem architektonischen Baustein, der die Nutzung des Gebäudes stärkt und den Ausdruck der Fassaden selbstverständlich ergänzt.
Der neue Schulkomplex Hypatie liegt im Westen von Montpellier und bietet Raum für die Betreuung und Ausbildung von rund 400 Kindern. Das Gebäude vereint Kindergarten- und Primarschulbereiche, geschützte Spielzonen, gemeinsame Innen- und Aussenräume sowie grosszügige Erschliessungsflächen. Entstanden ist eine Schule, die Offenheit und Geborgenheit nicht als Gegensätze versteht, sondern räumlich miteinander verbindet.
Der Entwurf von TLA und Studio Jaouen setzt auf eine Architektur, die Kindern Orientierung gibt und zugleich Räume für Begegnung schafft. Holzbekleidete Fassadenbereiche, helle Innenräume und klare Volumen prägen den Charakter des Neubaus. Die Lernräume öffnen sich grosszügig nach aussen; gleichzeitig verlangt das südfranzösische Klima nach einem präzisen Umgang mit Sonne, Wärme und Blendung.
Gerade in Schulgebäuden entscheidet Lichtqualität über mehr als Atmosphäre. Zu viel direkte Einstrahlung kann den Unterricht stören, Räume aufheizen und die Nutzbarkeit von Arbeits- und Aufenthaltsbereichen einschränken. Ein gut integrierter Sonnenschutz wird deshalb zum funktionalen und architektonischen Element zugleich: Er macht Tageslicht nutzbar, ohne die Räume abzuschotten.
Bei Hypatie kamen mit Solozip® und Soloscreen® zwei Griesser Fassadenmarkisen zum Einsatz, die unterschiedliche Anforderungen der Gebäudehülle abdecken. Solozip® eignet sich besonders für grössere textile Flächen und exponierte Fassadenbereiche. Das seitlich geführte Zip-System hält das Tuch stabil in der Führung und sorgt für eine ruhige, präzise Erscheinung – auch dort, wo Windstabilität, Komfort und gestalterische Integration gleichzeitig gefragt sind. Soloscreen® ergänzt das Konzept als schlanke, vielseitige Lösung für textilen Sonnenschutz an der Fassade. Die Markise filtert das Tageslicht, schützt vor direkter Sonneneinstrahlung und unterstützt den visuellen Komfort im Raum. Gleichzeitig bleibt der Bezug nach aussen erhalten ein wichtiger Aspekt in einem Schulbau, der bewusst auf Transparenz und Offenheit setzt. So entsteht ein Zusammenspiel aus Lichtführung, Hitzeschutz und Fassadengestaltung. Die Griesser Beschattungslösungen reduzieren solare Wärmeeinträge, verbessern den Blendschutz und unterstützen ein angenehmes Raumklima über den ganzen Schultag hinweg. Für die Architektur bedeutet das: Der Sonnenschutz fügt sich harmonisch in den Rhythmus der Fassaden ein.
In Klassenzimmern, Gruppenräumen und Aufenthaltsbereichen ist die Qualität des Tageslichts unmittelbar spürbar. Die Fassadenmarkisen von Griesser helfen, harte Kontraste und störende Blendung zu vermeiden, ohne die Räume zu verdunkeln. Dadurch entstehen helle, nutzbare Lernumgebungen, die Konzentration, Aufenthalt und Orientierung unterstützen. Insbesondere auf die Lernqualität hat ein perfektes Tageslichtmanagement einen deutlich positiven Einfluss*. Zugleich leisten die Systeme einen Beitrag zur thermischen Entlastung des Gebäudes. Der aussenliegende Sonnenschutz setzt dort an, wo Hitze entsteht: vor der Verglasung. Dadurch wird der Wärmeeintrag reduziert, bevor er den Innenraum belastet. Gerade in Bildungsbauten mit langen Nutzungszeiten und hohen Komfortanforderungen ist das ein wesentlicher Mehrwert.
«Bei Hypatie war uns wichtig, helle und offene Lernräume zu schaffen, die zugleich geschützt, ruhig und alltagstauglich bleiben. Sonnenschutz ist dabei Teil der architektonischen Lichtführung und kein technisches Zusatzthema. Die Lösungen von Griesser ermöglichen es, Tageslicht, Blickbezüge und thermischen Komfort präzise auszutarieren und unterstützen die Fassade, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.» Thomas Landemaine, TLA – Thomas Landemaine Architectes.
Das Projekt Hypatie zeigt exemplarisch, welche Rolle textile Fassadenmarkisen in zeitgemässen Bildungsbauten übernehmen: Sie schützen vor Überhitzung und Blendung, erhalten den Bezug nach aussen und fügen sich als ruhiges Gestaltungselement in die Architektur ein.
Genau diese Stärken führt Griesser mit der neusten Soloscreen-Generation weiter. Die jüngste Weiterentwicklung erweitert den planerischen Spielraum, verbessert die Laufruhe bei Wind und erleichtert Montage sowie Service – ohne die architektonische Zurückhaltung zu verändern, die Soloscreen seit jeher auszeichnet. Neu ist unter anderem, dass die Soloscreen-Ausführung Soft mit Führungsschiene sowohl mit manuellem Antrieb als auch motorisiert erhältlich ist. Zudem wurden Laufverhalten, Montage und Servicezugang gezielt optimiert.
Damit schlägt Hypatie eine Brücke zwischen gebauter Referenz und aktueller Produktentwicklung: Das Projekt macht sichtbar, welchen Mehrwert textile Fassadenmarkisen im architektonischen Alltag schaffen. Soloscreen IV führt diese Qualitäten in der Produktfamilie konsequent weiter – mit zusätzlichen Vorteilen für Planung, Ausführung, Betrieb und Unterhalt.
Das Schweizer Familienunternehmen Griesser gehört in Europa seit 1882 zu den führenden Unternehmen für zeitlosen Sonnenschutz von Fenstern und Terrassen. Weil Griesser-Produkte Ästhetik und Wohlbefinden vereinen, gewinnen sie regelmässig renommierte Preise und Auszeichnungen. Griesser produziert in eigenen Werken in der Schweiz, in Österreich und in Frankreich und vertreibt Produkte in über 20 Ländern. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 1’400 Mitarbeitende, von denen rund die Hälfte in der Schweiz tätig sind.
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